Melde mich nach langer Zeit mal wieder.Leider habe ich seit längerer Zeit das schlimme Burnout-Syndrom:
Ausgebranntsein oder englisch Burnout-Syndrom (engl. to burn out: „ausbrennen“) bezeichnet einen besonderen Fall berufsbezogener (auch familiärer) chronischer Erschöpfung. Erstmalig verwendete der Psychoanalytiker Herbert Freudenberger 1974 den Begriff.
Ständige Frustration, das Nichterreichen eines Zieles, zu hohe persönliche Erwartungen an eigene Leistungen, Überlastungen etc. können erschöpfen. Die Burnout-Syndrome sind vielfältig und individuell unterschiedlich in Auftreten und Ausmaß: Depressionen und auch physiologische Beschwerden, wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe oder körperliche Dysfunktionen. Typisch sind auch Schuldgefühle oder Versagensängste. Der „Ausgebrannte“ erlebt seine Umwelt im allgemeinen als nicht mehr kontrollierbar und zieht sich eher in sich zurück, ohne eventuelle Hilfe (von Verwandten oder Freunden) anzunehmen. Bisweilen unterstützen Psychologen und/oder Ärzte, etwa in einer Psychotherapie.
Burn-out wird in der im deutschen Gesundheitswesen verbindlichen 10. Auflage der „Internationalen Klassifikation der Erkrankungen“ als „Ausgebranntsein“ und „Zustand der totalen Erschöpfung“ mit dem Diagnoseschlüssel Z73.0 erfasst. Früher ging man davon aus, dass hohe Arbeitsbelastung insbesondere in „helfenden Berufen“ (Ärzte, Pflegeberufe, Lehrer, Sozialarbeiter, Erzieher) ausbrennen lässt (häufige Krankschreibung, Arbeitsunfähigkeit oder Frühverrentung). Inzwischen ist klar: Burnout kann nahezu alle Berufsgruppen treffen, unter anderem auch Schüler.
Das Syndrom war etwa im Blickfeld der Medien, nachdem einige Fälle unter Sportlern und Musikern bekannt wurden. Der Skispringer Sven Hannawald hat deswegen seine Karriere beendet; der Fußballer Sebastian Deisler (FC Bayern München) litt unter dieser Krankheit; der Jazz-Pianist Keith Jarrett hat eine jahrelange Zwangspause eingelegt, der Rapper Eminem eine Tournee abgesagt.
So hats also erst den Deisler erwischt und jetzt mich. Deshalb kann ich keine Texte mehr verfassen. Tut mir leid, dass gerade ihr, die ihr am wenigsten dafür könnt, darunter leiden müsst.
Ich hoffe, dass ich bald wieder berichten kann, vielleicht dient mir da ja der anstehende Urlaub als Erholung und danach die Ausbildung als Muse.
Bis dahin, euer erschöpfter, exhausted Steffe-R
Samstag, 11. August 2007
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